Ritterguts Gose
Um 1824 wurde
erstmals in der
Brauerei des
Rittergutes eine
neue Biersorte,
die "Gose"
gebraut. Die
Gose wird
beschrieben als
ein goldig helles
Getränk,
säuerlich und
doch vollmundig verdauungs-
anregend, durstlöschend und
wohlschmeckend - kurzum ein
"GÖTTERGETRÄNK".
Der Ortsteil Döllnitz
liegt an der „Weißen Elster“. In der Aue ist das ausgedehnteste, mit offenen
Wasserflächen durchsetze Schilfgebiet des Saalekreises zu finden, ein Refugium seltener
Pflanzen- und Vogelarten, so z.B. der Seeadler.
Zum Ortsbild von Döllnitz gehören von je her die Störche. In jedem Jahr werden die
Ankömmlinge von vielen Einwohnern erwartet und beobachtet.
Döllnitz wurde erstmals in einer Urkunde von 1091 als Bauerndorf Tholenici im
Burgwardbezirk Schkeuditz erwähnt. Der Ort wurde aufgrund seiner „niedrigen Lage“ von
den Sorben benannt. Der Name setzt sich zusammen aus dol „Tal, Niederung“ + ici, ein
Suffix, der „Ansiedlung, Ort“ bedeutet. Die Wenden drangen im Zuge der
Völkerwanderung um das Jahr 600 bis an die Saale vor. Daher ist anzunehmen, dass der
Ort zwischen dem 7.und 8. Jh. gegründet wurde.
Ab dem 11. Jh. kam es zu mehrmaligen Besitzverschiebungen zwischen Magdeburg und
Merseburg. Das Rittergut hat für Döllnitz immer eine große Bedeutung gehabt. Mitte des
18 Jh. war das Gut eines der bedeutendsten im Saalkreis. 1812 kaufte J. G. Goedecke das
Rittergut. Es entstanden auch eine Ziegelei, eine Kohlengrube sowie eine Mälzerei und
eine Brauerei.
Oberhalb des Rittergutes an der Elster steht eine aus dem Mittelalter stammende
Wassermühle, die als Mahl- und Ölmühle diente.
In der Brauerei des Rittergutes Döllnitz wurde seit 1824 eine neue Biersorte, die „Gose“,
gebraut. Der aus Goslar zugereiste Braumeister Ledermann braute dort das nach dem
Flüsschen Gose bei Goslar benannte Bier, wodurch Döllnitz als „Gosen-Dorf“ zu neuer
Berühmtheit gelangte.
Geschichtliches über Döllnitz
Alte Mühle. altes Wehr, was zur Stromerzeugung genutzt wurde
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Liebe Einwohner von Döllnitz,
unser Ansprechpartner im Bürgerbüro und in der Bücherei
- Frau Martina Thomas –
ist zu folgenden Zeiten für Sie erreichbar:
Öffnungszeiten des Bürgerbüros:
Montag; Dienstag, Mittwoch
8:00 bis 12:00 Uhr
sowie am Mittwoch
15:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag, Freitag
8:00 bis 12:00 Uhr
Öffnungszeiten der Bibliothek:
Dienstag
9:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch
15:00 bis 17:00 Uhr
Die Bürgermeistersprechstunde findet immer statt:
Dienstag
16:30 bis 17:30 Uhr
Herr Günter Sachse
Ortsbürgermeister
Besuchen Sie uns einfach!
Weitere Auskünfte erteilt:
Bürgerbüro Döllnitz
Schachtstr. 15
06258 Schkopau
Ortsteil Döllnitz
Telefon: 0345 7 82 09 06
E-Mail:info@doellnitz.de
Web:
www.doellnitz.de
Unsere Störche
Zum Ortsbild von Döllnitz gehören
von je her die Störche.
In jedem Jahr werden die
Ankömmlinge von
vielen Anwohnern erwartet und
beobachtet.
Das Nest befindet sich auf einem
Schornstein des alten Gutshofes.
Die wichtigsten Angaben zu den
Störchen in Döllnitz, können Sie
hier erfahren.
Döllnitzer Anzeiger
- Die Informationen
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Chronik
von
Döllnitz
Das Friedhofsdenkmal von Döllnitz
Bildunterschrift 5
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sunt
Im Hintergrund der Hirsch, eine historische Gaststätte, die eine Menge erzählen
kann. Im Vordergrund sind eine Anordnung von Steinen erkennbar, die eine
bewegte Geschichte haben — der Bauernstein.
Der Eingang zum Kulturgarten
Unser alter Friedhof. Heute wird dieses Arial als Park in der Mitte von Döllnitz
genutzt. In ihm ist ein alter Baumbestand und ein herrlicher Blick zum Schachtteich.
Alte Schule von Döllnitz.
Am Rande von Döllnitz befindet sich eine Siedlung, die komplett neu entstanden
ist der Auenweg.