Die“Gose“ - ein Göttergetränk Die Gose wird beschrieben als ein goldig helles Getränk, säuerlich und doch  vollmundig, verdauungsanregend, durstlöschend und wohlschmeckend -  kurzum ein „Göttergetränk“. Es wird sogar behauptet,  die „Gose sieht aus, als ob sie schon  jemand getrunken hätte“. Die Gosegläser sind ganz besonders. Sie sind doppelt so hoch und doppelt so  schmal wie Bierseidel -  entsprechen also der Potsdamer Stange. Die Gosenflasche wird beim Einschenken waagerecht  gehalten, ohne dass dabei  geschwappert oder abgesetzt werden darf. Ein Glas fasst genau eine Flasche. Der  Hefestöpsel, der sich durch Nachgärung gebildet hat und die offene Gose luftdicht  abschließt, wird vor dem Einschenken abgeschwappt. Das Eingießen hat langsam vor  sich zu gehen, damit der trübe Bodensatz nicht üppig wird.                                       Woher kommt der NameG o s e  ?  Den Namen hat die Gose  vom Flüsschen, an dem Goslar liegt. Das Goslarsche Bier  war in früheren Zeiten weit berühmt. In Glauzig im Anhaltischen wurde die Gose auch  gebraut. Fürst Leopold von Dessau, im Volksmund der „Alte Dessauer“ genannt, war  der Glauziger Gose, die auch in Leipzig verschänkt wurde, sehr zugetan.  Durch eine  Zollgesetzgebung kam es dazu, dass  die Glauziger Gose aus Anhalt nicht mehr in  Leipzig vertrieben werden durfte. Daraufhin wandten sich die Leipziger an die Familie  Goedecke, die Eigentümer der Rittergutsbrauerei in Döllnitz waren, mit   der Bitte, sie  mit Gose  zu beliefern.       Gosebier in Döllnitz Döllnitz wurde so  als Gosendorf weit  bekannt, denn mit Fuhrwerken, den planenüberspannten Gosewagen, wurde die Gose nach Halle und Leipzig geliefert.   Die Geschichte der Gose ist lang. Alles können wir hier nicht aufzeigen. Lesen Sie weiter! Neues Interessantes Wichtiges Informationen Termine